
DZ vom 25.11.2004
Nach dem kürzlichen Rücktritt der gesamten Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Asbach-Bäumenheim, haben die Genossen in der Industriegemeinde eine neue Führungsmannschaft. SPD-Unterbezirksvorsitzende Ursula Straka konnte in einer straff geführten Versammlung eine neue, zuversichtliche Vorstandschaft präsentieren, die nahezu einstimmig gewählt wurde. Vorsitzender ist Christian Scholz.
Straka ging noch einmal kurz darauf ein, warum diese Sitzung notwendig wurde und erklärte, dass der anwesende Unterbezirks-Kassier erst eine Stunde vor Beginn der Versammlung die Kasse erhalten habe und sie in der kurzen Zeit nicht prüfen konnte. Deshalb müsse die Entlastung des Ortsvereinskassiers verschoben werden. Danach wurde die restliche Vorstandschaft formal entlastet, wodruch der Weg zu Neuwahlen frei war.
Der als neuer Vorsitzender vorgeschlagene Christian Scholz sah in seiner Rede die Chance zu einem sachlichen Neubeginn. Er wolle den Ortsverein im Team führen, so dass Politik wieder Spaß mache. Was gut war, solle weitergeführt und durch Neues ergänzt werden. Alte, eingeschlafene Traditionen wie der Seniorenfasching, sollen wieder angegangen werden, kündigte er an.
Nach seiner einstimmigen Wahl konnte auch die restliche Vorstandschaft nahezu einstimmig bestimmt werden: stellvertretende Vorsitzende Gerda Liedl-Volz, Thorsten Kelichhaus; Kassiererin Christa Rühmann; Schriftführer und Ausländerbeauftragter Karl-Heinz Klein; Pressewart Josef Hörmann; Beisitzer Albert Kohnle, Michael Rössle, Dieter Klement, Wolfgang Eberle, Ruth Jung und Renate Scholz; Revisoren Sieglinde Schönherr und Otto Srownal. Außerdem wurde bestätigt, dass die SPD-Gemeinderäte zum Vorstand gehören. Ordentliche Delegierte sind: Renate Scholz, Sieglinde Schönherr, Inge Klein, Gerda Liedl-Volz, Ludwig Schneider, Bruno Schönherr, Michael Rössle und Thorsten Kelichhaus.
In ihrem Grußwort ging MdB Gabriele Fograscher auf die schwierige Situation der Partei ein. Die Reformen müssten jedoch sein. Die ungeschickte Diskussion um den 3. Oktober bedauerte sie, wies jedoch darauf hin, dass Ministerpräsident Stoiber, der jetzt Bundeskanzler Schröder beschimpfte, vor Jahren denselben Vorschlag gemacht habe. Die groteske Kopfpauschale der Union sei der Ausstieg aus der solidarischen Gesundheitsvorsorge, meinte sie. Es gelte vor allem die Erfolge der SPD in der Region, wie den Straßenbau und den Erhalt der Bundeswehrstandorte, aufzuzeigen. Sie werde die neue Vorstandschaft mit Kräften unterstützen, versprach Fograscher.
Josef Hörmann rief dazu auf, das laufende Waldvolksbegehren zu unterschreiben. Oettingens Bürgermeister Paus riet dazu, die Sympathein der Bevölkerung wieder zu gewinnen.