SPD: Die Linke - eine Mogelpackung

Allgemein

Wochenzeitung vom 18.07.2007

Vorstandssitzung der SPD Asbach-Bäumenheim

Auf ihrer letzten Sitzung beschäftigte sich die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins mit der neuen Südanbindung und mit Manfred Seel und dessen neuer Partei.

Erfreut zeigte sich die Vorstandschaft über die Fertigstellung der Südausfahrt. Thorsten Kelichhaus stellte jedoch fest, dass der Verkehrsreferent der Gemeinde Andreas Haupt wohl geschlafen habe, da bei allen drei Schildern an der Kreuzung vor dem Kreisverkehr der Hinweis auf Augsburg fehle. Sieglinde Schönherr bemängelte die schlechte Aufstellung des Ortsplanes, der von der Telefonzelle total verdeckt sei und so viel zu spät gesehen werden könne.
Zu den Aktivitäten Manfred Seels erinnerte Pressewart Josef Hörmann, dass Seel die SPD erst beleidigt verlassen habe, als er in der Macht- und Bedeutungslosigkeit zu verschwinden drohte. Er hatte den dritten Bürgermeisterwahlkampf verloren, war als Fraktionsführer der SPD im Ort abgewählt worden und bei der Wahl zum Unterbezirksvorsitzenden unterlegen. Seither bringe er mit seiner Ausschuss-Gemeinschaft nur mehr negative Schlagzeilen über Bäumenheim. Sein ewiges Meckern bei demokratisch zustange gekommenen Entscheidungen weise auf ein seltsames Demokratieverständnis hin.
Erstaunt zeigte sich Vorsitzender Christian Scholz, dass die Presse die immer gleichen Aussagen Seels immer wieder in nahezu gleich klingenden Verlautbarungen veröffentliche. Auch die Leserbriefe seiner Anhänger
wären in Stil und Aussage sehr ähnlich und brächtes kaum Neues. Wie Seel setze die Linke auf die Unzufriedenheit ohne wirklich ein Konzept oder Programm zu haben, führte Josef Hörmann aus. "Sie versprechen viel, so lange sie nicht in Verantwortung sind. Da, wo die PDS an der Regierung beteiligt ist, bleibt von ihren Versprechungen nichts übrig." Deshalb warnte er die Wähler, dass sie mit der Linken eine Mogelpackung wählen würden.