Zwei Gründe / Stellungnahme der SPD zur Tankstelle östlich der B2

Kommunalpolitik

DZ vom 12.03.2007 - Leserbrief/Stellungnahme der SPD

Zu dem Artikel "Nachgefragt bei Bürgermeister Lohner [Mertingen]" vom 02.03.2007

Bürgermeister Lohner hat recht: "Keine Zukunft vermag gut zu machen, was man in der Gegenwart versäumt". Gerade deshalb lehnt die SPD Asbach-Bäumenheim das umstrittene Tankstellenprojekt in der Nähe eines naturnahen Gewässers aus ökologischen Gründen ab. Auch aus ökonomischen Gründen spricht vieles gegen die Ansiedlung einer Tankstelle auf der Ostseite der B2:
Zusätzliche Investitionskosten, obwohl auf der anderen Seite der Bundesstraße ein gemeinsames, voll erschlossenes Gewerbegebiet der Gemeinden Asbach-Bäumenheim und Mertingen liegt und eine Zersiedlung von Gewerbeflächen , obwohl gewerbliches Bauland einem Tankstelleninvestor jederzeit auf der gegenüberliegenden Seite angeboten werden könnte, ohne dass für die Bürgerinnen und Bürger, egal welcher Kommune, Mehrkosten anfallen würden.
Deshalb ist es besser, es in der Gegenwart nicht zu versäumen, Naturflächen als solche zu erhalten und bereits vorhandene Gewerbeflächen zu nutzen, statt in der Zukunft darüber zu jammern, dass es keine Naturflächen mehr gibt. Als aufmerksamer Zuhörer bei der Gemeinderatssitzung kann ich daher unserem Gemeinderat Christian Scholz nur voll und ganz zustimmen: Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wäre es mehr als nur ein Schaden, wenn östlich der B2 eine Tankstelle gebaut würde.

Thorsten Kelichhaus
stellv. Vorsitzender SPD Bäumenheim